auch wenn es keine Farbe ist und dazu stehe ich.

grau
Warum sollte man sich auch an Regeln halten, wenn sie keinen Sinn machen.

Wie Clueso so schön in einem seiner Songs singt: Mit dem Kopf durch die Wand wo’s keine Türen gibt. Ungefähr so lebe ich – auch wenn ich Türen sehr gerne mag. Nachbartüren. Glastüren. Alte Holztüren. Und ganz besonders offene Türen. Aber manchmal geht der Weg raus in die Sonne nur durch eine dicke Wand hindurch. Da braucht man Kraft und Freunde und Familie, die einem helfen ein Loch in die Wand zu schlagen. Die mit einem lachen, wenn man fast verzweifelt.

Aber im Moment gibt es keine dicken Wände in meinem Leben und meine Lieblingsfarbe ist trotzdem immer noch Grau. So wie der Himmel an neunzig Prozent der Tage in Hamburg – meiner Lieblingsstadt.

Grau würde vermutlich auch zu der allgemeinen Stimmung in in manchen Stadtteilen passen. Stadtteile in denen sogenannte Einkommensschwache Menschen leben. Menschen die vermutlich ein Lied von dicken Wänden singen können. Menschen, die es vielleicht nie wie wir bis in die Sonne schaffen. Dafür hängen ihre Klamotten auf dem zu kleinen Balkon in der Sonne. Denn einen teuren, Energie verschwenderischen Trockener kann sich hier keiner leisten, wieso viele andere Dinge auch nicht. Hier geht es nicht darum hip und alternativ gleichzeitig auszusehen. Sonder man kleidet sich so, wie man sich gerade fühlt, oder was man sich gerade leisten kann. Es hat eine gewissen Ehrlichkeit, die andere Gegenden vermissen lassen. Hier ist man so, wie man ist. Ungeschminkt. Mit allen Ecken und Kanten. Ecken an denen man sich stoßen kann, deren Schmerz einen auf gucken lässt. Ecken und Kanten, die weh tun, aber auch heilen. Denn am Ende bleibt Grau, Grau. Und Grau ist nicht immer schön. Grau ist eine Herausforderung, etwas Schönes, etwas Anderes, etwas Buntes aus Gegebenem zu machen.


Ein erster Beitrag,

Juli 17, 2008

es gibt nichts schlimmeres als einen nichts sagenden Text, der sich einfach nur um sich selbst dreht. Für den man einen Fülltext hätte nehmen können. Ich versteh einfach nicht, was sich Menschen dabei denken. Wer will sich schon im Kreis drehen, wenn man sich doch nie selber von hinten sehen kann.

Es gibt nichts schlimmeres als einen nichts sagenden Text, der sich einfach nur um sich selbst dreht. Für den man einen Fülltext hätte nehmen können. Ich versteh einfach nicht, was sich Menschen dabei denken. Wer will sich schon im Kreis drehen, wenn man sich doch nie selber von hinten sehen kann.

Text, voll im Bilde

Text, voll im Bilde

Es gibt nichts schlimmeres als einen nichts sagenden Text, der sich einfach nur um sich selbst dreht. Für den man einen Fülltext hätte nehmen können. Ich versteh einfach nicht, was sich Menschen dabei denken. Wer will sich schon im Kreis drehen, wenn man sich doch nie selber von hinten sehen kann.

Aber eigentlich kann man es ja trotzdem mal versuchen.